Endpoint Management | Management Suite

Was leistet automatisiertes Endpoint Management?

12. Mai 2022, Avatar of Felix ZechFelix Zech

Sie selbst wissen es wahrscheinlich am besten: Wie viel Zeit investieren Sie und Ihre Kolleg*innen täglich in Routineaufgaben im Bereich Unified Endpoint Management (UEM)? Vermutlich liege ich nicht falsch mit der Aussage, dass dies einen Großteil Ihrer Arbeitszeit einnimmt.

Aber was bedeutet UEM eigentlich genau? Um einer Begriffsverwirrung vorzubeugen, vielleicht folgende Definition: Unified Endpoint Management ist die Integration klassischen Client Lifecycle Managements für sämtliche Endgeräte. Dazu gehören neben den klassischen PCs und Laptops auch Server und natürlich auch smarte Mobilgeräte, also Smartphones, Tablets, Handheld Devices und in jüngster Vergangenheit auch IP-Telefone.

baramundi zählt zu UEM auch Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM). Ziel einer UEM-Lösung ist es, die Verwaltung der IT-Infrastruktur für IT-Teams deutlich zu vereinfachen.

Vielfalt an Systemen und Plattformen

Denn allein schon die Summe der Geräte in einem mittleren Unternehmen ist ein Vielfaches der Zahl der Mitarbeiter – und die Vielfalt dieser Geräte von Seiten der Anbieter und der damit zusammenhängenden Plattformen bedeutet vor allen Dingen eines: viel Arbeit!

Bei etlichen der Aufgaben, die mit der Administration der Geräte verbunden sind, handelt es sich um wiederkehrende Prozesse. Und diese sind keineswegs immer komplex, sondern tatsächlich in erster Linie Routine. Genau hier liegt das Potenzial: Ein großer Teil dieser Aufgaben lässt sich nämlich problemlos automatisieren – mit dem Vorteil einer zuverlässigen und schnelleren Erledigung, unabhängig davon, ob es nun die zehnte oder 100ste Wiederholung eines Administrationsvorgangs betrifft.

IT-Teams sollten sich folglich immer darüber Gedanken machen, welche ihrer Routinearbeiten in ihrem Unternehmen für eine Automatisierung in Frage kommen. Die Liste ist sicherlich lang, denn eine moderne UEM-Software automatisiert heute fast alles, was manuell viel Zeit raubt, beispielsweise:

  • Inventarisierung von Hard- und Software
  • Lizenzmanagement
  • Installation von Betriebssystem und Anwendungen
  • Updates
  • Provisionierung von MDM Geräten

Wichtig ist dabei, dass die UEM-Lösung zwei unterschiedliche Aspekte berücksichtigt: Zum einen gilt es, möglichst alle Administrationsaufgaben in der Lösung abzubilden. Zum anderen ist es aber genauso wichtig, dass das Arbeiten mit der UEM-Lösung möglichst einfach und intuitiv erfolgen kann. Denn es wäre natürlich kein Gewinn, wenn man zeitaufwändige Administration automatisiert, sich dafür dann aber mit komplizierter Konfiguration beschäftigen muss. Eine gute UEM-Lösung darf die Automatisierung deshalb nicht durch viele einzelne Arbeitsschritte unnötig komplex gestalten, sondern muss wirklich mit nur wenigen „Handgriffen“ das Leben des IT-Teams erleichtern. Dazu gehört auch die einfache Installation, Konfiguration und das Upgrade von Windows-Systemen. Idealerweise lassen sich mit wenigen Schritten per Drag & Drop ganz einfach Scripts erstellen – z. B. dafür, dass sowohl Betriebssystem – sei es nativ oder als Klon – als auch Anwendungen und ihre Updates automatisch passend auf den Endgeräten landen.

Dass hierbei keineswegs alles gleichzeitig und überall erfolgen muss, ist selbstverständlich. So können Administratoren beispielsweise bei Updates für Windows 10 nur die gewünschten Elemente in geplanten, wellenförmigen Rollouts innerhalb des Netzwerks gezielt ausbringen. Eine solche Vorgehensweise, die unter anderem auch Hotfixes und Security-Updates berücksichtigt, bedeutet nicht nur weniger Arbeit für die IT-Teams, sondern auch eine deutliche Verbesserung der digitalen Sicherheit und damit einen zusätzlichen Schutz der IT-Infrastruktur.

Weil Konfigurationsfehler einen Großteil der Schwachstellen in einer IT-Infrastruktur ausmachen, reduziert die Standardisierung solcher Aufgaben die Anzahl der möglichen Fehler. Gleiches gilt selbstverständlich auch für einen einheitlichen Ansatz, der es ermöglicht, alle genannten Endgeräte, auch Mobile Devices, unter einer einzigen Oberfläche zu verwalten.

Transparenz schaffen

Ein weiterer Vorteil der Automatisierung: IT-Abteilungen können eine umfassende Transparenz darüber gewinnen, wie der Stand der IT-Infrastruktur in ihrem Unternehmen wirklich ist.

Die bMS liefert beispielsweise über automatisierte Erfassung eine umfassende Landkarte Ihres Netzwerks, die genauen Aufschluss darüber gibt, welche Plattformen in welcher Version an welcher Stelle im Unternehmen vorhanden sind. Damit einher geht die Inventarisierung der Anwendungen. IT-Teams wissen dadurch jederzeit genau, wo und wie oft welche Anwendungen in welcher Version installiert sind und ob diese überhaupt genutzt werden. Dazu gehört auch die Kenntnis um den Stand von Lizenzen – aus Compliance-Gründen ein Aspekt, der nicht vernachlässigt werden sollte.

So lassen sich mit nur einer intelligenten UEM-Lösung gleich zwei große Herausforderungen vieler IT-Abteilungen meistern.

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