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Guardian Mode und Asset Management im Release der baramundi Management Suite

Augsburg, 18. Mai 2026 – Die baramundi software GmbH veröffentlicht im Mai das Release der baramundi Management Suite 2026. Die Unified-Endpoint-Management-Lösung wurde wieder um zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen ergänzt – darunter ein verbessertes Asset Management, das die Zuordnung von Assets zu Personen oder Gruppen ermöglicht und der Guardian Mode zur Erkennung und Entfernung unerwünschter lokaler Admin-Konten. Des Weiteren stehen als Preview neue Co-Management-Fähigkeiten im Bereich Conditional Access sowie erweiterte Reporting-Funktionen bereit. 
 

Guardian Mode – Inventarisierung und Entfernen lokaler Administratoren

Lokale Administrator-Konten können in den falschen Händen zur Gefahr für die gesamte Netzwerksicherheit werden. Diese sollten daher immer nur im konkreten Bedarfsfall zugänglich sein. Der Guardian Mode inventarisiert die Konten und ermöglicht weitreichende Optionen zur Verwaltung: Neben Löschung und Deaktivierung können Konten auch aus der Administratorgruppe entfernt werden.

Assets für Benutzer und Gruppen

Das neue Release modernisiert und erweitert das bestehende Asset Management grundlegend. Die Oberfläche ermöglicht jetzt konsistente Darstellung, präzisere Filterung sowie schnellere Navigation. Neben Endpunkten und logischen Gruppen können Assets jetzt auch einzelnen Usern, AD-Gruppen und organisatorischen Einheiten zugewiesen werden. Dies ermöglicht eine deutlich präzisere Abbildung realer Besitzverhältnisse – etwa bei personenbezogenen Assets wie YubiKeys oder Kameras. Durch die einheitliche Darstellung profitieren nun sämtliche Bereiche des Asset Managements von verbesserten Filter- und Exportmöglichkeiten. Dadurch lässt sich die Asset-Struktur flexibler abbilden und in komplexen Umgebungen wesentlich leichter nachvollziehen. 

bConnect 2.0 – Dokumentation und neue Controller 

Durch die Erweiterung der baramundi-Connect-Schnittstelle können jetzt eine ganze Reihe neuer Controller angesprochen werden, wodurch das System sicherer wird und einen effizienteren Workflow ermöglicht:

  • Zugriff auf Schwachstellenergebnisse: Drittsysteme können jetzt auf Ergebnisse des Vulnerability Scanners zugreifen für Dokumentation und Audits
  • Zugriff auf Universelle Dynamische Gruppen: Inhalte dynamischer Gruppen können inklusive aller Metadaten und Endpoint-Informationen für externe Monitoring- und Reportingsysteme genutzt werden.
  • Zugriff auf BitLocker Secrets: Unter Verwendung der Defense Control Funktion können ausgelesene BitLocker Secrets unkompliziert in Dritt-Systeme eingespielt werden, so dass Service-Desk-Mitarbeiter bei Bedarf schnell Zugriff haben.
  • Zugriff auf DIP Managed Software Cleanup: Damit lassen sich Aufräumprozesse in bestehende Automationsszenarien integrieren, ohne diese manuell im Management Center starten zu müssen.

Preview: Co-Management – Conditional Access

Auch in diesem Release vertieft baramundi die Integration der baramundi Management Suite mit Microsoft Intune erheblich: Der baramundi Management Server meldet den Compliance-Status verwalteter iOS- und Android-Endpunkte an Intune, von wo aus dieser an Entra ID weitergeleitet und in die dortigen Conditional-Access-Richtlinien eingebunden wird. Dadurch können Unternehmen sicherstellen, dass ausschließlich Geräte mit einem gültigen, von baramundi gemeldeten Compliance‑Status Zugriff auf ihre Unternehmensressourcen erhalten. Damit profitieren sie unmittelbar von höheren Sicherheitsstandards, ohne ihre bestehenden Verwaltungsprozesse anpassen zu müssen. Diese Funktion steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt als Preview-Version zur Verfügung.

Preview: Neues Reporting

Reporting gewinnt zunehmend an Bedeutung – nicht nur für den operativen IT-Betrieb, sondern auch für Management-Entscheidungen, Security-Bewertungen und Compliance-Nachweise. baramundi bietet dafür eine zentrale, historisierte und managementtaugliche Datenbasis, die das Reporting unabhängig vom baramundi Management Center ermöglicht. So lassen sich Entwicklungen, Trends und der Status von IT- und Security-Maßnahmen transparent, nachvollziehbar und langfristig auswerten – auch über bestehende BI-Werkzeuge wie Microsoft Power BI. Die neue Reporting Lösung bildet damit die Grundlage für flexibles, erweiterbares und zukunftsfähiges Reporting – sowohl On-Prem als auch in der Cloud. Diese Funktion steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt als Preview-Version zur Verfügung.

Weitere Neuerungen bei Wartungsfenster, Facelifts, u.v.m.

Neben zahlreichen sicherheitsrelevanten Verbesserungen umfasst die baramundi Management Suite 2026 R1 auch noch weitere Neuerungen: Das im letzten Release eingeführte Wartungsfenster erhält eine neue Option mit einem „Job-Verbot“, das verhindert, dass in besonders sensiblen Umgebungen Jobs in irgendeiner Form ausgeführt werden. Neben neuen Funktionen erhielt auch das baramundi Management Center ein umfassendes Facelift: Zahlreiche Ansichten wurden auf eine moderne, einheitliche Oberfläche migriert, die damit performanter, übersichtlicher und harmonischer geworden sind.

baramundi Proactive Hub

Als eigenständiges Produkt ist der baramundi Proactive Hub die Plattform für Next-Generation-IT-Management und gibt IT-Administrationen Tools an die Hand, um die gesamte digitale Arbeitsumgebung intelligent, automatisiert und cloudbasiert zu verwalten. Die derzeit verfügbare Funktionalität innerhalb des Proactive Hub ist die Digital‑Employee‑Experience‑Lösung (DEX) baramundi perform2work. In den letzten sechs Monaten wurde diese um zahlreiche neue Funktionen erweitert: 

  • KI-basierte Anomalie-Erkennung analysiert kontinuierlich Messwerte und identifiziert Endpoints, die im Vergleich zur restlichen Umgebung auffällig vom Normalverhalten abweichen
  • Mit S.M.A.R.T.-Monitoring erhalten IT-Admins Daten zum Zustand von Festplatten und SSDs sowie klare Zustandsbewertungen und Handlungsempfehlungen.
  • Software-Aktualisierung: Inventarisierte Softwarepakete können direkt aus perform2work heraus einfach und unkompliziert auf die neueste Version aktualisiert und so viele mögliche Probleme ohne Umwege behoben werden.
  • Direkter Zugriff auf baramundi Remote Desk vereinfacht die Arbeit des Supports, so dass Admins sich jetzt unmittelbar nach der Erkennung eines Problems auf den betroffenen Endpunkt aufschalten können. 
  • Die neue API Proactive Connect stellt perform2work Daten jetzt direkt anderen Anwendungen zur Verfügung – egal ob Endpoint Management, ITSM, Monitoring, Security, Asset- und Lizenzmanagement, Collaboration-Tools oder BI/Reporting.