baramundi Mobile Devices: Handscanner

Mobile Device Management | Production & Industry 4.0

Der Trend geht zu Android - Handscanner in Lager, Logistik, Handel und Produktion zeitgemäß verwalten

18. Juni 2021, Avatar of Andreas KlareAndreas Klare

Allein der Titel verrät schon in wie vielen verschiedenen Szenarien Android zum Einsatz kommt. Die Endpunkte erstrecken sich hierbei bei weitem nicht mehr nur auf die klassischen Smartphones.

Es gibt Handscanner, Kassensysteme, smarte Labeldrucker, Maschinen oder sogar schon Kaffeeautomaten die mit Android als Betriebssystem ausgestattet sind. Der neue 5G Standard wird die Verbreitung solcher Geräte noch massiv beschleunigen.

Welche Einsatzfelder gibt es?

  • Fertigung
  • Gastronomie
  • Handel
  • Krankenhäuser
  • Logistik
  • Reisen/Kultur/Museen

Was bedeutet das für den Admin?

Zu der klassischen Office IT kommt die Verwaltung der mobilen Endpunkte dazu. Im Smartphonebereich gibt es hier viele Anbieter, die meisten sind aber für die „neuen“ Endpunkttypen und deren Spezifika nicht ausgelegt. 
So ist z.B. der COSU-Mode (Company Owned Single Use)  nicht bei jedem Anbieter von MDM-Lösungen um Standard dabei. Genau dieser Modus ist es aber der erst eine spezifische Nutzung eines Gerätes erlaubt.

Ein ausgelieferter Handscanner wird meist mit einem vollumfänglichen Android ausgeliefert. D.h. der User hat einen Playstore zur Verfügung, kann Apps downloaden oder Einstellungen manipulieren. Dazu ist er auch von der eigentlichen Kernaufgabe abgelenkt, da er die richtigen Anwendungen erst finden muss. Mit dem COSU-Mode kann genau festgelegt werden welche Anwendungen/Einstellungen für den User überhaupt erreichbar sind und dass auch nur genau diese angezeigt werden. Das Ganze kann dann auch userunabhängig ausgerollt werden, so dass es z.B. in der Logistik egal ist welcher Bediener welches Gerät zur Hand nimmt. Er wird immer nur genau die für seinen Bereich vorgesehenen Tätigkeiten ausüben können.

Android Szenario aus dem Arbeitsalltag

Es lassen sich über Android verschiedenste Hardware und verschiedenste Szenarien abbilden. So kann ich z.B. in einem Handelsunternehmen den kompletten Ablauf über Androidgeräte heraus managen. Die Ankunft der Ware in dem Zentrallager wird automatisch über Android Handscanner erfasst, zur Auslieferung in die Filiale wird der Warenausgang erfasst und im Geschäft wird mit Hilfe des Scanners das richtige Regalfach gefunden und die Ware verräumt. Nimmt der Kunde nun die Ware mit, wird an der Kasse der Kassiervorgang auch über ein entsprechendes Kassensystem abgebildet. Alleine in diesem Szenario wurden ca. drei Handscanner und ein Kassensystem eingesetzt. Dies sind also vier Endpunkte die es zu managen gilt. 

Die Geräte müssen inventarisiert werden, die Apps und das Betriebssystem aktuell gehalten werden und die Geräte müssen sicher sein. Dazu gibt es verschiedene Hardwarehersteller für die verschiedenen Androidgeräte. Meist liefert der jeweilige Hersteller auch ein kleines Managementtool für seine Geräte mit, jedoch fehlt hier der übergreifende Blick auf die gesamte Landschaft. Nur wenn alle diese Endpunkte in einer Oberfläche zu sehen und zu managen sind, dann hat man seine Umgebung im Blick.

Vorteile von Android-Geräten

Die Vorteile smarter Androidgeräte liegen vor allem darin, dass Daten jederzeit abrufbar sind, die Anwendungen konfigurierbar/veränderbar sind, die flexible Handhabung, intuitive Bedienung und die leichte Einrichtung.

Allen Firmen die noch mit Windows CE Geräten arbeiten sei ein Wechsel auf Android nahegelegt. Der Support für diese Geräte wird bald eingestellt und damit sind diese Geräte nicht nur unflexibel, sondern werden auch zum Sicherheitsrisiko für die IT.

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