baramundi News

Rein in die Komfortzone – das Release 2021 R2

23. November 2021, Avatar of Armin LeinfelderArmin Leinfelder

Es gibt diese Redewendung, dass man seine Komfortzone verlassen muss, um zu wachsen, besser zu werden und neues zu erleben. Mit dem Release 2021 R2 für die baramundi Management Suite ist genau umgekehrt: Das Release enthält eine ganze Reihe großer und kleiner Verbesserungen und Erweiterungen, die den Admins das Leben leichter und den Usern die Arbeit komfortabler machen. Ein paar davon stellen wir euch hier vor, schaut und lest direkt rein!

Out Of Box Experience mit Windows Autopilot

Wer regelmäßig neue Arbeitsplätze einrichtet, kennt die Bilder: Neue Laptops stapeln sich in der IT-Administration und müssen jeweils einzeln angefasst werden, bevor sie den neuen Usern weitergereicht werden können. Wieviel angenehmer wäre es für alle Beteiligten, wenn diese Arbeit quasi ab Werk bereits erledigt wäre? Plattformen wie Apple iOS machen es vor: Einschalten, Wifi einrichten, die Apps, Einstellungen und Zugänge kommen magisch wie von allein aufs Gerät und man ist sofort startklar. Ähnliches ist nun auch mit dem Windows Autopilot von Microsoft möglich. Die User schalten lediglich ihr neues Windows-Gerät ein und melden sich mit dem Firmen-Account an. Das Gerät wird automatisch in die bMS aufgenommen und kann anschließend von den Admins wie gewohnt verwaltet werden. So kann das Gerät beispielsweise direkt vom Hersteller zu den Anwendern versendet werden – der Zwischenschritt über die Administration entfällt. Das beschleunigt den Prozess für alle Beteiligten. Alles was dafür notwendig ist, sind ein Azure Active Directory, eine bMS die per baramundi Gateway von außerhalb des Firmennetzwerks erreichbar ist und Windows 10 oder 11 als Betriebssystem.

Microsoft Update Management – Upgrade für die Update Profile

Microsoft Produkte auf dem neuesten Stand zu halten ist ein wichtiger aber auch fordernder Job. Wie schon in den vorangegangenen Releases haben wir deshalb weiter daran gearbeitet unseren Admins hier unter die Arme zu greifen. Neben der Möglichkeit Updates zu inventarisieren und mit Profilen gestaffelte Rollouts zu organisieren, bringt die neue Version jetzt die Option den Updatezustand der Endgeräte zu abzugleichen. Damit lässt sich jetzt blitzschnell erkennen, ob die gewählten Endpoints die Vorgaben des jeweiligen Updateprofils erfüllen. Umgekehrt können jetzt Admins auch mit wenigen Klicks erkennen, ob alle dem Updateprofil zugeordneten Endpoints auch die notwendigen Voraussetzungen erfüllen und wenn nein, welcher Handlungsbedarf dort besteht. Die Auswertung kann über Universelle Dynamische Gruppen individuell gefiltert werden, so dass z.B. der Updatezustand von einzelnen Abteilungen oder Standorten schnell und auf einen Blick erfasst werden kann.

End User Experience verbessern

Der abgewandelte Spruch „Happy user, happy life” hat für Admins große Relevanz. Wer frühzeitig auf die Bedürfnisse und Wünsche der End User eingeht, wird mit zufriedenen Kolleg:innen und ausbleibenden Tickets belohnt.

Ein scheinbar unvermeidlicher Konflikt zwischen Usern und Admins sind in vielen Fällen die Updates. Genauer: Die User wollen eigentlich nur in Ruhe arbeiten und nicht durch Update Installationen unterbrochen werden. Oder schlimmer: Ein User hält gerade eine Präsentation und wird dabei durch Popups gestört, die unbedingt jetzt einen Neustart des Rechners fordern.

Umgekehrt müssen die Admins diese Updates aber zeitnah installieren – und das geht nur, wenn die Rechner an sind. Um diesen Konflikt zu entschärfen, haben wir jetzt den „Nicht stören“ Modus für die bMS eingeführt. Die User können damit für eine vom Admin definierte Dauer Popups der bMS unterbinde n und Updates auf einen günstigeren Zeitpunkt verschieben.

Einfache Auswertung für Argus Cockpit

Mit Argus Trends haben wir den Admins die Möglichkeit gegeben, per Historisierung die Zustände des überwachten Systems zu verschiedenen Zeitpunkten miteinander zu vergleichen und so z.B. bei der Suche nach Fehlern zu unterstützen. Neu dazu gekommen ist hier eine Delta-Ansicht, mit der der Unterschied zwischen zwei spezifischen Zeitpunkten prägnant visualisiert werden kann.

Diese protokollierten Daten können jetzt einfach aufbereitet und für einen Report in Excel exportiert werden. Die neue Reporting Schnittstelle macht die relevanten Daten zudem auch in Reporting Anwendungen wie MS Power BI verfügbar. Insbesondere die CISOs werden diese Funktion zu schätzen wissen, wenn sie für Audits oder Zertifizierungen damit sowohl den Verlauf als auch den aktuellen Systemstatus leicht verständlich nachweisen können.

Sehr praktisch ist außerdem die neue E-Mail-Benachrichtigungsfunktion: Sobald ein definierter Schwellwert eines Parameters erreicht wird, sendet Argus Cockpit automatisch eine Mail an die zuständigen Personen. IT-Admins können so auf Veränderungen reagieren, bevor diese zum Problem werden.

Highlights aus der OT zum Release 2021 R2

Und eine ganze Menge mehr

Von den bereits genannten Elementen und verschiedenen anderen Highlights abgesehen, hat die 2021 R2 auch noch eine Reihe Verbesserungen im Detail: baramundi Network Devices hat mit ARP eine neue Scanmethode um auch Geräte aufzuspüren, die nicht per SNMP zu erfassen sind. Darüber hinaus ist es jetzt möglich, nicht gefundene oder unerreichbare Netzwerkgeräte direkt manuell anzulegen und so die Geräteübersicht weiter zu perfektionieren. Alle angelegten Geräte können jetzt auch mit benutzerdefinierten Variablen versehen werden. Endgeräte können so auch mehreren Bereichen zugeordnet werden, je nachdem etwa, ob es um eine Kostenstelle, ein Kaufdatum oder die physische Position geht.

Mehr Detailinformationen gibt es in den Release Notes IT Edition und OT Edition der 2021 R2.

Mehr lesen?